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Expertengespräch
Prof. Dr. Günter Dhom
Feste Zähne mit Zahnimplantaten
dhom
Knochenaufbau
Knochenaufbau-2

Für ein festes Fundament Ihres Zahnimplantates

Je nach individueller Situation werden verschiedene Verfahren zum Knochenaufbau angewandt. Die Entscheidung welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist trifft der Behandler nach einer individuellen Diagnostik.

Die Bereiche Ästhetische Zahnheilkunde, Implantologie und Parodontologie haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Insbesondere gibt es neue Verfahren zum Aufbau und Ersatz von körpereigenem Knochen.

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Möglichkeiten und Grenzen beim Knochenaufbau (Augmentation)

Vor allem bei älteren Menschen oder bei Zahnverlust der über längere Zeit besteht, kommt es häufig vor, dass zu wenig eigener Knochen zur sicheren Verankerung von Zahnimplantaten zur Verfügung steht. So ist in solchen Fälen vor einer Zahnimplantation ein Knochenaufbau (Augmentation) erforderlich.

Dazu gibt es verschiedene Verfahren, die letztlich auch die Kosten für einen Knochenaufbau zur Vorbereitung eines Zahnimplantates beeinflussen.

Zunächst unterscheiden wir ob es sich um mangelnde Knochenhöhe (Kieferatrophie) oder mangelnde Knochenbreite handelt.

Soll der Knochenaufbau zur Erzielung von mehr Kieferbreite erfolgen, ist dies meist die einfachere Ausgangssituation. Hier kann während der Implantation des Zahnimplantates aus dem Bohrvorgang Knochen gesammelt und gefiltert werden. Auch künstliches Knochenersatzmaterial oder auch eine Kombination aus beidem ist möglich.

Die Knochenaufbau-Zone wird meist mit einer Membran geschützt, so dass eine ungestörte Einheilung erfolgen kann. Die Membranen werden in der Regel vom Körper abgebaut, so dass kein zusätzlicher Eingriff erforderlich ist.

Das Konzept des Knochenaufbaus

besteht darin, dass Hohlräume im Gewebe des menschlichen Körpers grundsätzlich verschlossen werden.

Auch Knochen hat dieses Potential, denn so funktioniert z.B. die Knochenheilung nach Zahnentfernung. Das Potential hierzu ist umso größer, je mehr Wände/Flächen an den Defekt/Lücke oder Hohlraum grenzen. Daher ist auch immer äußere Vorsicht geboten, wenn der Zahn der durch ein Zahnimplantat ersetzt werden soll erst gezogen wird. In allen Fällen sollte der Zahnarzt darauf achten, dass die Entfernung möglichst schonend passiert und dass die Knochenwände stehen bleiben und auch kein Abbau des Kiefernknochens erfolgt. Dazu hat sich im Fachjargon der Begriff

Socket-Preservation

etabliert. Unter diesem Begriff werden alle Massnahmen verstanden, die direkt nach der Zahnextraktion Anwendung finden um dem Volumenverlust ( Atrophie ) des Knochens nach Zahnextraktion vorzubeugen.
Man geht davon aus, dass durch Auffüllen der Alveole mit Knochenersatzmaterial und gleichzeitigem Abdichten durch eine Membran oder mittels einem Zahnfleischtransplantat das benötigte Operationsgebiet geschützt wird. Ziel ist es, die Knochenregeneration ohne Einziehung oder Volumenverlust zu erreichen.

Knochenaufbau mit einem Knochenblock

Ein anderes Verfahren des Knochenaufbaus für Zahnimplantate ist das Einsetzen eines Knochenblocks. Dies kommt meist dann zum tragen, wenn die Höhe fehlt. Hierfür wird nun ein eigener Eingriff benötigt. Man entnimmt an einem anderen Kieferabschnitt oder aus dem Beckenkamm einen entsprechend großen Knochenblock. Dieser wird dann an der vorgesehenen Stelle mit kleinen Schrauben fixiert. Dann wird die Wunde wieder verschlossen, damit der Knochenblock ungestört einheilen kann. Dies geschieht ohne Belastung über mehrere Monate. Erst wenn hier eine Stabilität erreicht ist, wird das Zahnimplantat eingebracht.

Knochenaufbau mit Hilfe von Knochenersatzmaterialien - "künstlicher Knochen"

Knochenersatzmaterialien erweitern das Spektrum, fehlendes Knochenvolumen z.B. für eine Zahnimplantatbehandlung zu generieren.
 Wenn auch die Verwendung von Eigenknochen entweder aus dem Kiefer oder aus der Hüfte als Standard gilt, so muss auch hier Aufwand und Belastung des Patienten in Einklang mit der Methode gebracht werden.

In diesen Fällen wird für den Knochenaufbau oft Knochenersatzmaterial verwendet. Die Knochenersatzmaterialien sind so beschaffen, dass sie wenn sie in die Defekte eingebracht sind nach und nach durch neugebildeten Knochen durchbaut und ersetzt werden. Es gibt derzeit folgende Knochenaufbaumaterialien:

  • allogen (homolog), Knochen von einem menschlichen Spender
  • xenogen (heterolog), aus tierischem oder pflanzlichem Gewebe
  • synthetisch (alloplastisch), künstlich hergestellter und aufbereiteter Fremdknochen - z.B. Hydroxylapatit (synthetisch oder xenogen)
  • Trikalziumphosphat (zurzeit nur in Kombination mit Hydroxylapatit)
  • Kalziumsulfat (in Zellulosematrix)
  • Glaskeramik
  • Polymere

Knochenaufbau mit synthetischen Materialien

Am häufigsten finden ß-Tricalciumphosphate als künstlicher Knochen Verwendung. Sie werden in verschiedenen Partikelgrössen für verschiedene Indikationen hergestellt: 1-2000 µm für grösser Volumendefekt z.B. den Sinuslift , ca. 500 µm für das Auffüllen kleinerer Defekt in der zahnärztlichen Implantologie und Parodontologie. 
Weitere Materialien sind Hydroxylapatit, Trikalziumphosphat (zurzeit nur in Kombination mit Hydroxylapatit), Kalziumsulfat (in Zellulosematrix), Glaskeramik und polymere Zucker bzw. Milchzucker.

Synthetische Materialien werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Die Ergebnisse unterscheiden sich i.d.R kaum.

Vorteile von synthetischen Materialien für den Knochenaufbau:

  • gut dokumentiert
  • gleichbleibende Qualität
  • synthetisch, riskofrei

Nachteil:

  • im Vergleich möglicherweise wohl etwas längere Dauer bis zur Durchbauung 
mit neu gebildetem Knochen

Sinuslift

Eine Sonderform des vertikalen Knochenaufbaus im Oberkiefer stellt der Sinuslift dar. Gerade im Oberkiefer-Seitenzahnbereich ist die Knochenhöhe durch die angrenzende Kiefernhöhle oftmals so gering, dass ein Zahnimplantat ohne zusätzliche Maßnahmen nicht stabil implantiert werden kann.

In diesen Fällen kommt ein Sinuslift zum tragen. Dh Es wird Knochen oder Knochenaufbaumaterial in den Kiefernhöhlenboden eingebracht und so modelliert und angehoben, dass Zahnimplantate primär stabil verankert werden können.

Beim Knochenaufbau gibt es verschiedene Vorgehensweisen:

Einzeitiges Verfahren

Einerseits die Methode bei der der Knochenaufbau und die Zahnimplantation in einem Eingriff durchgeführt werden. Diese Methode heißt „einzeitiges Vorgehen“.

Zweizeitiges Verfahren

Eine weitere Methode, bei der die Zahnimplantate erst nach erfolgter Verheilung des Knochenaufbaus einebracht werden, heißt demzufolge „zweizeitiges Vorgehen“.

Dazu gehört der Sinuslift. Beim äußeren Sinuslift, wird ein Knochenfenster zur Kiefernhöhle präpariert. Im nächsten Schritt wird die Kieferhöhlenschleimhaut vom Boden der Kiefernhöhle gelöst und in diesen Zwischenraum zwischen Schleimhaut und Kiefernhöhlenboden wird dann Knochen oder Knochenersatzmaterial eingebracht.

Beim inneren Sinuslift wird durch das Bohrloch des Zahnimplantates Knochen unter die Innenhaut der Kiefernhöhle eingepflanzt. So können längere Zahnimplantate eingesetzt werden, die besseren Halt bieten.

Was ist der nächste Schritt?

Keine Broschüre kann ein individuelles Beratungsgespräch ersetzen. Der nächste Schritt zu Ihrem Wunschziel ist eine Terminvereinbarung mit unserem Zahnästhetik-Team.

Rufen Sie an – unser freundliches Vitalitas-Serviceteam vereinbart gerne einen Termin für Sie: Tel. +49 6321 92 97 542 - Privatklinik-Vitalitas - Immer ein gutes Gefühl

Wir wünschen uns, dass Sie sich wohlfühlen.

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